Ballspiel-Verein Gräfrath e.V.      
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Sportplatz

Nach dem 1. Weltkrieg drängte die damalige Jugend immer mehr zum Sport, so auch in der damals noch eigenständigen Stadt Gräfrath. Insbesondere der Fußball übte eine große Anziehungskraft aus. Es bildeten sich schnell 5 Vereine, die bei der Stadtverwaltung auf einen geeigneten Platz drängten. Dies waren der Gräfrather Turnverein, der Arbeiter Turnverein, der Bergfried Gräfrath, der VfB Gräfrath und der Verein Einigkeit Gräfrath.

Ein passendes Gelände war ja vorhanden, nämlich der ehemalige Exerzierplatz der in Gräfrath kasernierten Soldaten am Flockertsholzer Weg. Es war zwar eher eine hügelige Weide, aber immerhin, es war ein Platz.

Um nun einen geregelten Spielbetrieb zu ermöglichen, musste sehr viel getan werden. In der Mitte musste der Platz um ca. 1,50 m abgetragen werden. Da die Städte damals sehr finanzschwach waren, kam der Umbau mit den 1923 eingesetzten Notstandsarbeitern nicht recht voran. Also stellten die Vereine einen Selbsthilfeplan auf und allabendlich war man freiwillig gemeinsam tätig. Im Jahre 1924 war es dann soweit. Der Sportplatz mit einer 400 m Laufbahn war fertiggestellt.

Natürlich fehlte noch so manches. So gab es keine feststehenden Tore. Es waren lediglich Kästen in den Boden eingelassen, in welche die Torpfosten jeweils vor den Spielen von den Spielern eingesetzt wurden. So konnten nun die Vereine nach einem aufgestellten Spielplan den Platz nutzen.

Im Laufe der Jahre wurde er immer wieder modifiziert. Feste Tore wurden installiert, die Laufbahn wurde wieder entfernt, der Belag mehrfach erneuert, Flutlichtmasten aufgestellt und die heutigen Kabinen gebaut.

Doch Ende der achtziger Jahre wurde die Platzbeschaffenheit dem modernen Fußball nicht mehr gerecht. Nach langem hin und her war dann klar: der Platz wird komplett umgebaut.


So entstand ab Dezember 1991 eine moderne Platzanlage. An der Seite zur Jugenherberge wurde Erde aufgeschüttet, um den Platz zu begradien. Es wurde eine Drainage verlegt und sogar eine Beregnungsanlage integriert. Die Umrandung wurde erneuert, neue Flutlichter eingebaut und die Wege sowie der Platz vor den Kabinen gepflastert. Nach 1,5 Jahren Bauzeit konnte die 1. Mannschaft des BVG am 28.08.1993 erstmalig ein Meisterschaftsspiel auf der neuen Anlage bestreiten und gewann dieses dann auch mit 3:2 gegen den SR Höhscheid.


In den nächsten Jahren entstanden durch den BVG dann noch ein Bürocontainer, eine Gerätegarage und unser Vereinsheim. Johannes Dinnebier baute den am Rand des Sportgeländes stehenden ehemaligen Wasserturm zu einem Lichtturm um, was dem Gelände eine besondere Note gibt. So ist im Laufe der Zeit mit der Sportanlage - mit 276 m über NN die höchste Stelle in Solingen - ein wahres Gräfrather Kleinod zwischen Fauna, Jugendherberge und Lichtturm enstanden.

Doch damit war noch lange nicht Schluss. Auf Beschluss des Solinger Sportausschusses befand sich der Exerzierplatz unter den vier Plätzen, die in der 1. Hälfte des Jahres 2004 mit Kunstrasen ausgestattet werden sollte. Die weiteren Plätze waren Weyersberg 1, Schaberg und Bavert.


Und so entstand in kurzer Zeit eine tolle Kunstrasenanlage, die ein ganz anderes Fussballspielen erlaubt als es auf Asche möglich war. Am 01.07.2004 war es dann endlich soweit und der BVG konnte nach der feierlichen Einweihung durch unseren damaligen Oberbürgermeister Franz Haug den neuen Sportplatz wieder in Betrieb nehmen.


Da der Verein immer weiter wuchs und somit auch immer mehr Spiele und Trainingseinheiten durchgeführt wurden, gerit man schnell an die Grenzen des alten und sanierungsbedürftigen Umkleidegebäudes mit lediglich 2 Kabinen. Die mehrjährigen Bemühungen, selbst einen Kabinenneubau anzugehen, um eine Verbesserung der Situation auf unserem Sportplatz zu erreichen, scheiterten zunächst an der fehlenden finanziellen Unterstützung der Stadt Solingen. Diese entschied sich dann für eine andere Lösung und sanierte das vorhandene Umkleidegebäude (neue Fenster, neue Heizung und Warmwasser-Zubereitung) und erweiterte den Bau um 2 weitere Kabinen mit Duschraum, einem Schiedsrichterraum mit Dusche, einem Behinderten-WC sowie Lagerraum und Büro. Der Verein musste sich im Gegenzug verpflichten, zu den geschätzten Gesamtkosten der Baumaßnahme von 340.000 € einen Eigenanteil in Höhe von 30.000 € aufzubringen. Im Jahr 2009 wurde das Projekt dann endlich umgesetzt.



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